Weil Haltung entscheidet!

Shownotes

Die Grundlage ist das Fundament der Basis!

In dieser Folge sprechen Saskia und Jenny mit euch darüber, dass die Haltung die absolute Grundlage der Verbindenden Autorität ist – und dass sie nicht nur „irgendwie“ wichtig ist, sondern wirklich die Basis für alle Methoden bildet.

Saskia und Jenny sind dabei sehr klar und deutlich: Haltung ist das Entscheidende – weil sie steuert, wie wir handeln, wie wir reagieren und wie wir Grenzen setzen können, ohne in Machtkämpfe zu rutschen - hochverantwortungsbewusst! Sie schauen gemeinsam darauf, was es bedeutet, bewusst "Ja!" zu Führung zu sagen – verbunden mit einer stetigen Selbstreflexion! Dabei geht es nicht nur um die Funktion der Führungs- und Elternrolle, sondern vor allem um das Wie der Ausführung.

Wenn du Lust hast, Verbindende Autorität als Haltung zu leben, dann ist diese Folge genau für dich. Komm rein – und lass dich inspirieren, wie viel Kraft dahinter steht!

Literatur:

  • Empfehlen wir gerne Eltern und als ersten Einblick in die Verbindende Autorität: "Das Geheimnis starker Eltern" von Haim Omer und Philip Streit, erschienen bei Vandenhoeck & Ruprecht

  • Das Handbuch des Netzwerk für Neue Autorität im deutschspachigen Raum (NeNA) gibt eine ausfühliche Einführung und Einblicke in die verschiedenen Anwendungsgebiete des Konzepts: "Neue Autorität – Das Handbuch: Konzeptionelle Grundlagen, aktuelle Arbeitsfelder und neue Anwendungsgebiete" von Bruno Körner (Hg.), Martin Lemme (Hg.), Stefan Ofner (Hg.), Tobias von der Recke (Hg.), Claudia Seefeldt (Hg.), Herwig Thelen (Hg.), ebenso erschienen bei Vandenhoeck & Ruprecht

Du hast Fragen, Beispiele aus dem Alltag oder möchtest eine Rückmeldung geben? Dann kontaktiere uns gerne unter: hallo@starkundnah.de

Transkript anzeigen

00:00:04:

00:00:11: Stark und nahe.

00:00:12: eine Frage der Haltung, der Podcast über verbindende Autorität.

00:00:17: Hallo ich bin Saskia Keeling, Psychologin, Systemische Therapeuten und Coach für neue Autoritäten.

00:00:22: Mir ist Verbindung der Autoritet einer Herzensangelegenheit.

00:00:26: sie transportiert die Haltung.

00:00:28: du bist mir wichtig.

00:00:29: was du tust

00:00:30: ist mir nicht egal.

00:00:31: Hallo Jenny!

00:01:03: Hallo, Saskia!

00:01:07: Genau.

00:01:08: Wir haben uns für eine neue Podcast-Folge verabredet und zwar geht es uns heute nochmal um Haltung.

00:01:16: Das haben wir ja schon in unserem Podcast Namen drin und das ist uns einfach total wichtig.

00:01:23: bevor Methoden kommen, was können wir vielleicht konfrontativ mit unserem Jugendlichen ganz genau machen?

00:01:30: Ist uns das super wichtig nochmal zu sagen.

00:01:33: Was ist die Basis von welcher Haltung gehen wir aus?

00:01:37: inwiefern muss man sich seiner eigenen Haltung in bestimmten Aspekten auch bewusst sein um darauf aufbauen zu können und dass es die Grundlage von dem was wir tun und deswegen unterhalten wir uns da heute drüber.

00:01:51: Genau!

00:01:51: Das war mir auch noch mal ganz Ganz wichtig, bevor wir euch schon starke und gute Methoden an die Hand geben.

00:02:01: Die funktionieren aber nur mit einer guten Haltung.

00:02:03: damit langeweile ich wahrscheinlich auch immer meine Eltern aus den Elternkursen, die immer relativ gleich irgendwelche Methoden haben wollen und immer so Fragen haben.

00:02:15: Wie geht denn das jetzt?

00:02:16: Was kann ich mir jetzt da machen?

00:02:18: Und ich leider immer vertröst muss.

00:02:20: Nee, nee, das mach mal erst ganz am Ende weil ich euch sicherlich nicht diese Methoden an die Hand gebe, ohne dass wir vorher wirklich, wirklich, genau reflektieren was die Haltung dahinter sein sollte.

00:02:34: Wir vertreten ja hier die verbindende Autorität und das muss sitzen.

00:02:39: Diese Methoden sind wie so ein Hammer verwenden, entweder ich haue Nagel in die Wand mit einem Hammer oder schlache jemandem Kopf ein und ich mag den Leuten nicht einen Hammer geben und sagen macht einfach mal sondern unbedingt mitteilen und reflektieren.

00:02:56: wofür ist er denn eigentlich gedacht?

00:02:59: Und deswegen heute nochmal ganz explizit vertiefend Haltung bevor wir irgendwas über die Methoden besprechen.

00:03:08: Genau!

00:03:10: Du hast jetzt gerade schon stark gesagt auch für Eine starke Haltung und für starke Methoden.

00:03:16: Na, aus unserem Namen wäre eben auch ich bin dem Menschen.

00:03:22: na ja im Form von Präsenz aber in Form von Ich seh dich wirklich also ich sehe du bist ein Mensch ich sehe Du bist eine einzigartige Person mit deinen eigenen Eigenschaften Und die respektiere ich in allem was da ist.

00:03:42: Ich nehme dich aber an die Hand.

00:03:44: Das an die hand nehmen, was das alles bedeutet ist verbindende Autorität.

00:03:49: Aber eben das Sehen, das wäre uns als Haltung auch ganz wichtig.

00:03:55: Also es geht nicht ohne ja?

00:03:58: Wir sprechen hier von Macht.

00:04:01: Autoritet ist eine Form von Macht und das kann auch ganz schnell in Gewalt umkippen.

00:04:06: und wenn wir da nicht sauber reflektieren... kann das eben schnell passieren, dass wir macht Missbrauchung die wir haben.

00:04:14: Die Funktion als Elternführungskräfte wie auch immer politisch auch ja?

00:04:19: Dass wir die Funktionen, die Wir haben auch missbrauchen und vergessen die Menschen zu sehen.

00:04:24: um was geht es eigentlich so?

00:04:26: übrigens Artikel eins Grundgesetz die würde des Menschen.

00:04:29: Das ist das was wir hier auch unbedingt vertreten.

00:04:33: Und wir haben jetzt die letzten Tage gerade politisch auch wieder was gehabt, wo man sagen muss.

00:04:40: Da wurden Menschen von allen Politikerinnen, die ich gehört habe nicht gesehen, wo europäisch darüber diskutiert wurde dass in Coilter sechzigtausend Menschen angekommen sind in etwa und was das für Folgen hat?

00:04:54: Wir wollen überhaupt nicht über die Folgen und Bewertung sprechen aber mich hat schockiert, dass kein Wort über die Menschen verloren wurde Und gesehen wurde, dass das Menschen sind und die da in der Note angekommen sind.

00:05:09: Dass das inzwischen überhaupt keine Rolle mehr spielt.

00:05:12: Das ist ein wichtiges Werkzeug was ich relativ zeitig auch in die Kurse mit reinbringen oder Beratungen wie auch immer so.

00:05:22: dieses Differenzieren von Verhalten ja?

00:05:26: Was ich sehe, da verhält sich jemand.

00:05:28: Mein Kind verhält sie so und so mein Jugendlicher, meine Mitarbeitenden die flüchtenden Personen.

00:05:34: Es ist eine Person, da steckt jemand dahinter und das Bedürfnis.

00:05:38: also wozu tun sie das eigentlich?

00:05:40: Und was geht es denen?

00:05:40: welches Bedürfenes gibt's denn da?

00:05:43: Das war jetzt nicht einmal besprochen.

00:05:46: oder wird es nicht mitgekriegt?

00:05:47: und häufig ist auch etwas was wir gar nicht oder wenig wahrnehmen.

00:05:52: um was gehts denn eigentlich genau?

00:05:55: Da würde ich übrigens noch mal auf die Folge verweisen mit der Selbstregulation.

00:06:02: Diese Trennung von Personenbedürfnis und Verhaltens schaffe ich auch nur, wenn es mir gut geht.

00:06:07: Wenn ich reguliert bin sonst sehe ich nur das Verhalten und denke Gott, die machen das doch absichtlich oder was soll denn das?

00:06:15: ja eine Unverschämtheit usw.

00:06:17: Und habe gar nicht am Schirm, was vielleicht in dem Verhalten stecken könnte?

00:06:22: Das ist nicht in Ordnung.

00:06:23: wir wollen hier genauso leben wie wir leben.

00:06:26: Das könnte politisch Folgen haben, was auch immer.

00:06:28: Das kann man alles denken Und trotzdem hilft einem das wahrscheinlich nicht weiter, wenn man mit den Menschen umgeht.

00:06:36: So wir können und werden wahrscheinlich nicht großpolitisch darauf eingehen.

00:06:40: da bin ich einfach viel zu wenig informiert und so wenig tief drin.

00:06:45: Ich finde dass diese Haltung da der noch hilfreich sein könnte also eben nicht mit Gewalt oder Zwang oder wie auch immer da mit diesen Menschen umzugehen sondern zu gucken Was können wir jetzt hier schlaues, stimmiges, hilfreiches tun für die meisten Leute?

00:07:03: Und dann noch eben die Bedürfnisse anzuerkennen zu sehen.

00:07:06: Artikel eins Grundgesetz gilt übrigens auch für Flüchtlinge und für andere Menschen.

00:07:11: Man generalisiert die Gruppen usw.. Genau, also dass wir eben diese alte Autorität, die erinnert euch von der ich glaube das war die erste Folge.

00:07:19: Von dieser alten Autoritäts, dass wir da wegkommen von diesen Ideen ja wo es drum geht um Kontrolle und Misstrauen Handlungsdruck.

00:07:30: Ich muss jetzt was machen!

00:07:31: Wir müssen etwas handeln und jetzt müssen wir tun, wo es um Vorrechte geht Fachwissen oder Wissen überhaupt und letztendlich unter Ordnungen gehorsam ihr müsst tun rauskommen und auch nicht verweichlichen.

00:07:47: Ja, das möchte ich nämlich auch nicht hören irgendwie so ach komm wieder die Pädagogen, Psychologen, Sozialpädagoginnen oder so ja die dann sagen ja Bedürfnisse und die armen Menschen und dann gar nicht mehr realistisch sehen.

00:08:01: Nee nee, dass auch nicht.

00:08:03: also es gibt das nannten wir damals oder nennen wir Laissez-Faire Erziehung wo's eigentlich ganz unklar ist.

00:08:09: So unklare Regelungen Auch ein bisschen die Gleichgültigkeit.

00:08:12: Na ja, mach halt ne?

00:08:13: So eine eigentlich innere Abwesenheit.

00:08:16: Das soll es ja auch nicht sein.

00:08:18: So Unglade in Transparenz wollen wir auch nicht sondern eben genau das andere dieses transformative Verbindende dass wir wissen was ist unser Job welche Verantwortung habe ich damit?

00:08:31: Es geht um Präsenz.

00:08:32: Ich bin da auch wenn es schwierig wird gerade wenn es Schwierig wird

00:08:36: und

00:08:38: welchen Rahmen

00:08:39: setze

00:08:41: Genau, und hier geht es um gleiche Wertigkeit.

00:08:44: Und eigentlich so ein bisschen einen Co- mit dem Jugendlichen, den Leuten oder meinen Mitarbeitenden, wem auch immer.

00:08:51: ja, dass wir das gemeinsam gucken und erarbeiten, wie könnte möglicherweise eine Idee aussehen?

00:08:57: Eine Lösung, eine richtige Richtung...

00:09:00: Und trotzdem darfst du dich auf mich verlassen!

00:09:02: Ich schaue für das Kleinkind über die Straße gehen.

00:09:10: dass es hier läuft, dass wir in diesen Räumlichkeiten weiter gut arbeiten können.

00:09:15: Und das passiert!

00:09:16: Darauf darfst du dich verlassen?

00:09:19: Es ist so ein bisschen... Du mir fasst ein bisschen Leid, dass ich jetzt so viel reden muss, aber ich war erst vor Kurzem auf einer Fortbildung.

00:09:25: die war grandios und genau da ging auch um dieses Ja was verdammt

00:09:30: nochmal?!

00:09:30: Ist denn unser Job eigentlich?

00:09:32: Was ist denn Autorität?

00:09:34: Was heißt denn das mit dieser Haltung?

00:09:37: Das ist auch ein bisschen inflationär.

00:09:38: dieser Begriff So dieses, was du auch angesprochen hast gerade.

00:09:42: Wir haben eine Funktion.

00:09:44: Das ist eine Function die wir haben.

00:09:45: wie legitimiert es durch Gesetze oder Verträge.

00:09:48: wenn ich in der Führungskraft bin kriege Geld dafür dass ich führe.

00:09:53: Oder wir als Eltern steht übrigens auch im Gesetz drin das wir für Sorge verpflichtet sind ja berechtigt steht aber ich würde sagen verpflichtete und das is ne Hierarchie.

00:10:02: die haben wir das ist unser Job da haben wir einen Job zu tun so und wie wir den machen dass diese Funktion ausführen, da geht es eben um dieses Personenbezogene.

00:10:14: Also die Art und Weise wie wir in Beziehung gehen?

00:10:17: Wie wird das legitimieren?

00:10:19: Also einerseits ich sehe dich als Jugendlichen.

00:10:23: zum Beispiel Ich sehe du magst total gerne diesen Sport Du magst dieses Instrument.

00:10:33: also du spielst Handball.

00:10:37: Das machst du, ich spiel lieber Klavier.

00:10:40: Du bist du und du machst was du gerne machst.

00:10:43: Und wenn du kein Instrument spielst auch fein Ja?

00:10:46: Weil du gestaltest deine Freizeit.

00:10:48: Ich sehe wer bist du Was kannst du?

00:10:51: Was möchtest du?

00:10:52: Und unterstütze dich nur da drin.

00:10:54: Genauso Jugendliche suchen sich Bezüglich sexueller Orientierung bezüglich Religion vielleicht bezüglig.

00:11:03: Wer bin ich?

00:11:04: Was möchte ich?

00:11:07: Natürlich lebe ich dem Jugendlichen meine Werte vor und natürlich freue ich mich, wenn der oder die einen Teil davon übernimmt.

00:11:15: Und gleichzeitig muss sich auch akzeptieren können dass sie das vielleicht nicht tut und dass sie vielleicht eine andere Haltung entwickelt.

00:11:25: Meine Haltung ist Ich bin für dich da!

00:11:28: Ich halte Dich an der Hand.

00:11:34: Ganz egal, wie du dich entwickelst.

00:11:36: Und das setzt ja voraus, dass wir uns mit uns selber beschäftigen und diese Rolle die wir haben, diese Funktionen, die wir ausführen eigentlich permanent reflektieren ist eine Dauerreflektion finde ich, wenn man sich selbst reflektiert, wo komme ich denn jetzt hier möglicherweise ins Spiel?

00:11:54: Gibt's hier einen wunden Punkt, warum fällt es mir vielleicht zu schwer?

00:11:58: Dass mein Kind eine andere sexuelle Orientierung hat als ich.

00:12:01: Vielleicht für gut findet?

00:12:02: nur ein Beispiel ja nicht dass das so wäre.

00:12:05: oder warum hatten wir vor einem Vorgespräch.

00:12:07: Warum ist denn mein Kind?

00:12:08: Fleisch will ich gar nicht.

00:12:10: Ja Ich lebe doch was anders vor.

00:12:11: Ich bin doch hier Modell für wie auch immer und da für sich wirklich zu reflektieren.

00:12:18: Wo regt mich dann wirklich auf?

00:12:20: Wo komme ich denn ins Spiel?

00:12:23: Auch meine Aufgabe ist im wirklichen weitesten Sinne als Führungskraft für mich zu sorgen und zu gucken, wie kann ich mich da ja gut versorgen?

00:12:32: Dass ich mir nicht selber am Weg stehe.

00:12:34: Und der Entwicklung meines Kindes nicht im Weg steh'.

00:12:37: Ich will dir mehr nix aufdrücken meinem Kind oder meiner Gutmitarbeitende.

00:12:42: Ja doch

00:12:51: auch!

00:12:53: Arbeitskontext bestimmt

00:12:54: und

00:12:55: trotzdem gibt es da Grenzen.

00:12:58: Also ich kann eigentlich meinem Kind zum Beispiel nicht verbieten, sich selbst auszusuchen was es ist und was es nicht ist.

00:13:08: Also das kann ich... Kann ich nicht tun!

00:13:10: Letztendlich kann ich da keine Zwang ausüben.

00:13:13: Es geht nicht.

00:13:14: Da sind wir wieder bei der verbindenden Autorität.

00:13:17: Ich kann das vorleben.

00:13:19: also das war bei uns so dass wir vegetarisch vegan je nach Phase vorgelebt

00:13:25: haben

00:13:26: und uns natürlich gefreut haben, wenn die Kinder das angenommen haben.

00:13:31: Und auf der anderen Seite ja... Das war das was es erstmal zu Hause gegeben hat.

00:13:36: aber wir haben immer gesagt Wir kaufen auch etwas anderes ein Was wünscht du dir?

00:13:43: Dann in gewissen Grenzen das auch eingekauft.

00:13:46: dann war's halt normalerweise trotzdem Bio oder aus einer anständigen Haltung das Fleisch.

00:13:52: Aber das haben wir dann mal gemacht, es wurde gar nicht so oft gewünscht aber und das war uns wichtig dass das auch eine eigene Entscheidung ist.

00:14:01: Und da glaube ich geht auch ein bisschen einher diese Unterscheidungsmethoden die wir schon besprochen haben.

00:14:09: ob das ja die drei plus eins Methode ist beispielsweise bei diesem Fleisches Thema ist es glaube ich ganz okay das so zu machen.

00:14:19: Das tut nicht so arg, weiß ich nicht, aber dass man ein bisschen differenziert für sich als Eltern.

00:14:25: Welchen Wert vertrete ich hier denn eigentlich?

00:14:27: Wozu ist es mir gerade so wichtig und was geht's mich hier überhaupt?

00:14:33: überhaupt diese Reflexion und dieses Bewusstsein von ich habe hier einen Wert, den ich vertrete.

00:14:38: Mir fällt nämlich jetzt ein okay das Fleischsthema das haben wir tatsächlich auch bei uns zu Hause.

00:14:44: Das ist aber ok.

00:14:45: also so ähnlich wie du es gerade beschrieben hast machen wir das auch.

00:14:49: Jetzt machen wir mal noch bisschen mehr Stress Test mit sozialen Medien weil das ganz häufig genannt wird in den Elternberatungen, in den älteren Kursen die ich gebe.

00:15:03: Das ist echt ein Thema und hier muss sich für meine Kinder eigentlich sagen, hier bin ich sehr in der Macht also es nicht mehr Co-Kreieren miteinander sprechen und so weiter sondern hier bin Ich eigentlich klar und sage Leute bis ihr sechzehn seid auf jeden Fall nein und dann müssen wir neu verhandeln gibt kein TikTok, keinen Instagram oder wie sie alles so heißen diese Dinger und da bin ich.

00:15:28: Also hier geht es auch um Werte.

00:15:29: das habe ich natürlich bewusst reflektiert.

00:15:32: Ich lese dazu ganz viel was macht das mit unseren Kindern?

00:15:35: Mit den Mädchen vor allen Dingen auch!

00:15:37: Mit den Jungs.

00:15:38: ja die ganze Menos Vier-Geschichte ist so ein bisschen bequert.

00:15:41: mein Thema Sexismus usw.

00:15:44: Und diese ganzen rechtsratikalen Geschichten die da ablaufen.

00:15:49: und dann möchte ich meine Kinder schützen Das ist, na ja, am schlimmsten eine Form von Gewalt.

00:15:56: Weil ich den das aufdrücke ohne dass sich sie mit ins Boot holen.

00:16:00: Ich kündige es eigentlich bloß an!

00:16:02: Und gleichzeitig ist das ja ein Rahmen, den du setzt?

00:16:05: Also wenn du den Rahmen gar nicht setzen würdest und sagen würdest was?

00:16:10: sowas ist mir egal, konsumiere bitte vierundzwanzig Stunden am Tag YouTube und ziehe dir Pornografie und Gewalt rein dann wäre das ja auch schädlich fürs Kind Und zwar massiv.

00:16:23: Das heißt, es braucht diesen Rahmen und diese Begleitung?

00:16:27: Es ist eine Frage des Wie.

00:16:29: Auch so bisschen weißt du wie transparent bin ich denn eigentlich mit dieser Entscheidung also wie dass sich schon mit meinen Kindern?

00:16:36: jetzt kommen wir wieder in dieses Nah in dieser Verbindung hinein das ich mit meinen Kindern schon ins Gespräch gehe oder zu diskutieren.

00:16:43: Es ist ein großer Unterschied oder mich zu erklären doch ist ein bisschen erklärt aber ohne Rutsche, sondern ich sage das habe ich mir aus den Gründen folgendermaßen überlegt.

00:16:56: Diese Selbstreflektion und diese Reflexion über dieses Thema und ich bin der Transparenz.

00:17:02: Aus denen und denen Grunden sehe ich das jetzt gerade aktuell nicht dass ihr unter sechzehn diese sozialen Medien irgendwie aufs Handy laden könnt, diese Apps und danach werden wir noch mal sprechen darüber ob das dann schon okay ist oder wie wir da verhandeln können.

00:17:18: aber diese Transparens Schon auch mitnehmen die Kinder, wozu tue ich das?

00:17:24: Das gehört hier schon auch mit dazu.

00:17:28: Und dann ist aber wichtig... ...auch zu schauen was lebe ich dir vor!

00:17:34: Also wenn ich jetzt in meiner dunklen Kammer... ...dreinzwanzig Stunden am Tag Pornografie konsumieren würde, dann wäre das wahrscheinlich erklärungsbedürftig meinen Jugendlichen gegenüber.

00:17:47: Natürlich dürfen Erwachsene etwas anderes konsumieren als Kinder und teilweise ist es dann auch was anderes.

00:17:54: vielleicht okay ja.

00:17:57: Und trotzdem muss ich ein gutes Vorbild sein, den eben auch sagen und zeigen Was is in Ordnung?

00:18:07: Was ist nicht in Ordnungen erklären können.

00:18:10: warum ist für mich vielleicht ein bisschen etwas anderes in Ordung als für dich?

00:18:16: aber Ich kann nicht ganz unrefliktiert etwas konsumieren, was ich den Jugendlichen verbiete?

00:18:25: Ja genau.

00:18:26: Die lernen ja am schlimmsten Fall an uns dieses Modell werden.

00:18:30: Im schlimmsten fall gucken sie sich das ab und das haben wir auch recht häufig weiß nicht ob du das in der Praxis bei dir auch hast eine Erziehungsberatung dass dann die Eltern ganz fassungslos wie lange ihre Kinder am Handy sitzen.

00:18:46: aber sie tun es eigentlich haben auch permanent dieses dofe Telefon in der Hand und kommen in Erklärungsnöte zurecht.

00:18:54: Genau, da wissen wir seit Bandura, dass die Kinder da ganz viel lernen wenn sie uns beobachten.

00:19:06: Und so ein bisschen finde ich ist jetzt eine kleine Bottomline zum Zwischenfazit.

00:19:13: also diese Führung was ihr im allerweitesten Sinne auch wie Eltern sind eigentlich näher gefassten Sinne, ist eigentlich ein Ja.

00:19:24: Ich nehme diese Elternrolle, diese Funktion nehme ich an ganz bewusst.

00:19:29: Ich erkenne meine Verantwortlichkeit darin, die Verantwortung zu reflektieren und mich zu reflektionen, meine Werte zu refleaktieren als Modell zur Verfügung zu stellen, mich zur verfügung zu stellen also wirklich dieses ja zur Führung.

00:19:45: Und dann eben auch zu zeigen Wie mache ich das?

00:19:49: An welchen Stellen bin ich vielleicht mit mir selber nicht zufrieden.

00:19:53: Ja, also vielleicht gibt es Raucherinnen die sagen ist keine gute Idee gewesen aber ich mach das momentan und dann zahl es erklär Ich kann dich dir das erklären Und machst vielleicht auch ein bisschen weniger gerade wenn du da bist oder so.

00:20:09: Ich muss mich nicht perfekt verhalten, aber ich kann meinem Kind und meinem Jugendlichen erklären.

00:20:16: Und zeigen wie ich mich verhalte und vielleicht auch um eine eigene Position ringe.

00:20:21: Ja, so mit einer Art Wintertoleranz.

00:20:24: Also das Rauchen finde jetzt ganz schlüssig.

00:20:27: Bei uns geht es gerade gut mit meiner Tochter im Körperbild und Frau sein in dieser lustigen Gesellschaft.

00:20:34: Wie hat eine Frau zu sein?

00:20:36: Natürlich schön und wohlgeformt usw.. Und auch dieses Ringen mit, ich würde zu gern auch was anderes vorleben und komme aus der Nummer selber gerade nicht raus.

00:20:47: Diese Federtoleranz und auch da transparent und offen zu sein, so geht es mir gerade.

00:20:55: Wie können wir hier miteinander einen guten Weg finden?

00:21:01: wie du Sport machst, wie du isst.

00:21:03: Wie kann ich dich da begleiten?

00:21:04: Wie kann in einer Verbindung mit meiner Tochter bleiben und gleichzeitig auch hier wieder in dieser Reflexion diese Ehrlichkeit mit mir selber sein und sagen okay ja funkiere als Modell wahrscheinlich gerade eher leider nicht so

00:21:18: gut.".

00:21:19: Und das ist manchmal ja... Ist es ebenso dass wir unsere eigenen Fehler haben Computer-Spiele konsumieren, während wir es bei den Kindern einschränken zum Beispiel.

00:21:31: Dann muss ich auch tolerieren dass mein Jugendlicher mit mir darüber ins Gespräch geht und ich sage warum mache ich das so?

00:21:40: Oder ja du hast recht und stimmt Ich schränke's auch ein bisschen

00:21:43: ein.

00:21:45: Das finde ich so schön weil es merkt ihr jetzt wahrscheinlich auch da kommen wir ja in Verbindung mit unseren Kinder im Jugendlichen.

00:21:52: Ja also gerade die Jugendlichen stellen uns ja schon gerne infrage.

00:21:56: Ihr Job in dieser Lebensphase gilt übrigens auch für Mitarbeiter, die dann auch infrage stellen.

00:22:05: Die Chefin der Chef lebt ja das was er oder sie da gesagt hat, was sie da propagiert.

00:22:13: also es höre ich relativ häufig in den Supervisionen, die ich ja auch für Einrichtungen mache so dass da die Werte großgeschrieben werden und unsere Werte und unsere werte und überall hängen die aus.

00:22:25: manchmal werden die gar nicht so gelebt.

00:22:28: Da ist es sehr legitim, dass Mitarbeiter oder unsere Kinder Jugendliche da mal nachfragen und sagen was sind jetzt damit?

00:22:37: Weil Führung ja auch andersrum funktioniert oder Autorität anders funktioniert.

00:22:41: ich bekomme dir auch zugeschrieben.

00:22:44: Je mehr ich da in einer guten Reflexion bin ehrlich und klar und wirklich bemüht um diese Verbindung, um diese Beziehung.

00:22:54: Ich glaube, dass du mehr krieg ich auch von meinem Gegenüber diese Führungsverantwortung zugeschrieben.

00:23:01: Dass du mehr könnt ihr auch mitgehen, dass so mehr stärkt mich das in meiner Rolle.

00:23:06: und dieser Verbindung, dieses Nasein ist dann eben durch diese Reflexion, durch diesen Austausch, diese Transparenz eben auch gleich mitgegeben.

00:23:16: Weil ich eben auch sagen kann wofür stehe ich eigentlich?

00:23:21: Ja, und weil ich mich auch zeige in dem wie geht es mir heute.

00:23:25: Und was möchte ich?

00:23:27: Was brauche ich jetzt?

00:23:29: Muss ich nicht immer alles zeigen ist wahrscheinlich auch nicht angebracht alles zu zeigen aber eben soweit dass ich echt bin und wahrgenommen werde.

00:23:41: Weil das ja auch immer mal wieder Thema ist, über das gesprochen wird in den Kursen.

00:23:46: Diesen Elternkurs, die ich mache zur Verbindernautorität, ist so dieses... Mein Kind muss doch verstehen!

00:23:53: Mein Jugendlicher muss doch verstehen und wie kriege ich?

00:23:56: Also das ist wirklich eine Frage, die häufig kommt.

00:23:58: Wie krieg ich mein Kind dazu, dass es versteht um was es mir geht.

00:24:03: Dass mein Kind was weiß ich, was macht, der wieder in die Schule geht oder nicht so viel raucht Und ich weiß, dass es eine Wiederholung ist.

00:24:12: Es macht aber gar nichts weil oft genug glaube ich müssten wir das hier wiederholen.

00:24:18: Wir haben das nicht abschließend in der Hand ob unser Kind das so macht wie wir wollen Ja oder nein?

00:24:24: Wir können Wahrscheinlichkeiten erhöhen.

00:24:26: über die Beziehungsgestaltung über diese Reflexionsprozesse über die Transparenz und so weiter.

00:24:32: Über den Rahmen, den wir setzen, der reflektiert ist Niemand, niemanden auf dieser Welt verändern.

00:24:41: Ich kann niemandem dazu bringen das außer über Zwang.

00:24:44: Außer mich selber selbstverständlich.

00:24:46: Aber ansonsten habe ich selbst mein Kind nicht unter Kontrolle.

00:24:50: Wenn wir diesen Weg gehen ist es ein zentraler Punkt

00:24:55: Dass ich eben nicht in der Hand hab Gas und wie mein Jugendlicher mir im Haushalt hilft ob meine Jugendliche meinen religiösen Grundsätzen folgt.

00:25:07: Ob sie ein Instrument lernt, das habe ich alles nicht in der Hand.

00:25:11: Das würden sich viele Eltern wünschen und es ist auch total nachvollziehbar.

00:25:18: aber letztlich kann ich nur vorleben und natürlich mehr wünscht.

00:25:23: Natürlich kann ich auch einfordern zu sagen okay wir leben hier zusammen du bist Ich möchte gerne, dass du den Müll rausträgst und den Tisch aufdeckst.

00:25:32: Kann ich natürlich einfordern!

00:25:34: Aber letztlich hängt davon nicht meine Beziehung ab ob der Jugendliche es tatsächlich tut.

00:25:39: Und es ist auch ein Stück weit ja die jugendliche Aufgabe sich da zu reiben und das eben nicht immer komplett zu machen.

00:25:48: Und ich werde auch nicht in der Hand haben, ob meine Jugendliche meine Werte übernimmt und also Sonntags mit mir in die Kirche geht Das kann ich nicht.

00:26:03: Also das geht, wenn dann über Beziehung und über Werte vorleben und über Wertetransparent machen so dass ich merke meine Eltern sind im Kirchens Vorstand denen ist es wichtig.

00:26:17: Da ist eine Gemeinschaft da gehe ich hin.

00:26:20: Das ist was anderes wie Ich muss das machen oder selbst Ich weiß, meine Oma der ist Religion wichtig.

00:26:29: Die würde das wahnsinnig schmerzen wenn ich mich nicht konformieren lassen würde.

00:26:33: also mache es so war das bei meinem Bruder.

00:26:36: Dann macht

00:26:36: er das halt.

00:26:38: für die Oma

00:26:40: und

00:26:40: für alle war das in Ordnung.

00:26:42: aber niemand kann ihn zwingen.

00:26:44: Und das finde ich wirklich einen ganz wichtigen Gedanken.

00:26:49: und Akzeptanz ist eines der härtesten Geschichten finde ich eigentlich.

00:26:52: und manchmal gilt's Eltern, jetzt bleibe ich auch bei Eltern, manchmal nichts anderes übrig als Sachen zu akzeptieren.

00:27:00: Weil ich es leider nicht in der Hand habe.

00:27:02: und da bin ich wieder gefragt ja in meiner Funktion alles wie muss ich mich um mich selber sorgen?

00:27:10: Um was genau geht's mir?

00:27:11: Wo gehts mir denn nach?

00:27:12: vielleicht... Also wo komme ich persönlich privat ins Spiel und kann meine Funktion als Eltern gradlich gut ausleben?

00:27:19: Und dann muss ich sich eben selber darum kümmern dass mir wieder gut geht Selbst wenn mein Kind Weiß ich nicht.

00:27:26: In meinem Falle, wenn mein Kind in die Armee geht oder rechtsradikal wird.

00:27:29: das wäre für mich Katastrophe.

00:27:33: Das wär hart!

00:27:33: Aber dann muss sich wirklich an mir arbeiten und ich kann meinen Kind dann nicht ändern.

00:27:38: Dann hat's die Entscheidung so getroffen und es ist hart für

00:27:41: mich.".

00:27:42: Und

00:27:43: da wäre ich aber ja trotzdem in der Position zu sagen... Ich lebe Werte vor, ich diskutiere mit dir.

00:27:52: Ein Jugendlicher möchte sich ja auch reiben.

00:27:54: Er möchte ja auch Dinge explizit anders machen, aber er wird auch Argumente von den Eltern mitnehmen und vielleicht wann auch immer verarbeiten.

00:28:04: Ich muss bloß da bleiben zu sagen du bist an meiner Hand ganz egal

00:28:10: Ja

00:28:10: Und ich respektiere dich soweit dass ich mit dir diskutiere.

00:28:14: Also bleibst mein Kind das wird sich nicht verändern und ich bleibe mit ihr dennoch in Verbindung auch wenn ich eine andere Haltung habe, also andere Werte.

00:28:23: Das kann ich ja auch transparent und öffentlich machen und kann sagen oder sehe ich anders?

00:28:27: Oder kann nicht akzeptieren?

00:28:29: Und dann noch bist du mein Kind und ich stehe an deiner Seite!

00:28:34: Ich breche die Beziehung nicht ab, die Verbindung nicht ab.

00:28:38: Ich bin nicht persönlich beleidigt.

00:28:40: Wobei wir jetzt natürlich bei... Rechtsradikalismus ein hartes Beispiel gewählt haben.

00:28:45: Das ist heftig, ja!

00:28:48: Da würde ich sagen da gibt es ja Punkte die menschenverachtend sein können oder sind und wo ich jetzt bei anderen Menschen schon sagen würde okay ich schaue wie weit kommen wir da im Austausch aber dann wäre auch irgendwann Schluss.

00:29:05: Bei meinem Kind nicht.

00:29:08: Da sind wir noch mal anders in der Verantwortung.

00:29:12: Ja, also das kann ich.

00:29:14: Wenn ich Führungskraft wäre und ich hätte Mitarbeiter die in diese Richtung unterwegs sind dann kann ich sagen okay wir kommen hier nicht zusammen.

00:29:23: In diesem Unternehmen gibt es diese Formen ist keine Haltung, keine Meinung.

00:29:28: Gibt's das einfach nicht?

00:29:29: Das möchte ich nicht haben und deswegen kann ich vielleicht entscheiden zu kündigen und es wäre ja eine Form von Gewalt.

00:29:36: ganz klar muss man so benennen gehört auch reflektiert und da kann ich aus dem Kontakt gehen, kann den Leuten alles Gute wünschen.

00:29:45: So für die Zukunft usw.

00:29:47: Und das ist sich hoffentlich noch entwickeln oder was auch immer.

00:29:50: aber hier in meiner Einrichtung geht es hier nicht mehr mit diesen Mitarbeitenden.

00:29:56: Das geht bei meinem Kind selbstverständlich nicht, dass bleibt.

00:30:02: Ich finde es herausfordernd trotzdem in Kontakt zu bleiben mit meinem Kind auch wenn's in diese Richtung ginge Und vielleicht sogar trotzdem mein Job als Eltern.

00:30:11: Auch hier diese Funktion auszuführen, die Würde zu wahren... Also wie gehe ich trotzdem in Kontakt?

00:30:19: Wie bleibe ich an meinem Kind dran und wenn es mir damit nicht gut geht und mir wird's wahrscheinlich damit nicht Gut gehen.

00:30:26: also wirklich gut für mich zu sorgen dass sich präsent bleiben kann und weiterhin an dieser Haltung bleiben kann, nah bleiben kann.

00:30:33: Ja und da muss ich sagen, da gibt es durchaus auch Ob das jetzt in Schulen oder in der Jugendhilfe ist, manchmal habe ich Situationen mitbekommen wo Fachkräfte für mich zu schnell aus dem Kontakt gegangen sind.

00:30:48: Wo ich sagen würde okay natürlich können die das den Jugendlichen zur nächsten Schule oder zur nächsten Einrichtung schicken aber hier wären eigentlich Erwachsene im in der Pflicht gewesen im Kontakt zu bleiben

00:31:01: und um nochmal eine Perspektive noch mal reinzubringen auch auch das, was mir sehr häufig in der Arbeit begegnet.

00:31:11: Dann tun wir eine bestimmte Methode, dann machen wir das halt und dann ist so die Idee.

00:31:17: hier ist das Problem.

00:31:18: Wir tun die Methode und dann kriege ich ja die Lösung.

00:31:21: Da tut mein Kind wieder so wie ich möchte.

00:31:23: Dann ist das problem gelöst.

00:31:27: jetzt dürfen wir nicht vergessen dass es Das sind lebendige Systeme.

00:31:33: Es ist keine Maschine des Kindes, wo ich vielleicht was neues installiere und dann funktioniert der ganze Kasten wieder.

00:31:41: Sondern lebendiges System ist wie eine Expedition.

00:31:43: Keine Ahnung wo es hingeht!

00:31:45: Wir irren uns voran, wir mehr anderen letztendlich und probieren immer wieder aus und dann wirft sie uns vielleicht zurück und dann sind wir wieder behaulich dran.

00:31:55: Und ob das am Ende rauskommt, was hier wollen?

00:31:58: Ist auch überhaupt nicht gesagt.

00:31:59: also Auch das, glaube ich, ist so ein Punkt der manchmal gar nicht so eingängig ist.

00:32:06: Nur weil ich jetzt die verbindende Autorität nutze als Haltung, als Idee, als Methode heißt es nicht dass mein Kind am Ende so funktioniert wie ich das möchte.

00:32:16: Also ich weiß nicht was kommt bei mir relativ häufig vor so als Frage und wie lange dauert das dann?

00:32:22: Und da geht mein Kind wieder in die Schule.

00:32:23: Ich weiß nicht ob du das auch kennst solche Fragen

00:32:26: Das ist halt einfach nicht möglich zu beantworten.

00:32:29: Also da wäre die Methode sehr klar, zu sagen okay wir können unsere Haltung verändern und vielleicht auch vorgehensweisen einüben und dann

00:32:42: tun.

00:32:43: und das heißt aber nicht dass unser Gegenüber darauf so reagiert wie wir das wollen sondern das könnte gut sein ja aber es muss überhaupt nicht sein.

00:32:55: Und Kinder und Jugendliche haben so viel Stolperstellen, wo was in der Entwicklung nicht so leicht funktionieren kann.

00:33:06: Wo Belastungen entstehen können, wo ja aber sie sich halt einfach vielleicht auch für etwas anderes interessieren oder eine andere Haltung entwickeln als wir.

00:33:16: das ist einfach so und es muss gar nicht schlecht sein.

00:33:18: also ehrlich gesagt ich bin überhaupt nicht böse wenn meine Erwachsenen ihre eigene Haltung entwickelt haben, die ja nicht so stark abweicht von meiner, dass ich damit große Schwierigkeiten habe.

00:33:33: Aber die eben abweichen.

00:33:35: das finde ich total gut, dass sie ihre eigene haltung gefunden

00:33:39: hat.

00:33:40: Und man war also die sind auch noch in der Entwicklung weißt du?

00:33:43: Also ich weiß nicht wie es dir geht aber ich entwickeln mich auch permanent weiter und manchmal komme ich auf neue Ideen und sage guck mal ja das ist neu!

00:33:50: Das hatte ich vorher nicht gewusst.

00:33:51: Gut dass ich's weiß Verhalte ich mich jetzt anders und das ist doch bitte unseren Kindern, Jugendlichen wie auch immer auch zuzugestehen.

00:34:01: Dass sie sich noch entwickeln und ihre Zeit vielleicht brauchen ihren Raum brauchen Entwicklungsraum brauchen.

00:34:10: Ja

00:34:11: dass Sie ausprobieren und hinterher in manchen Punkten wahrscheinlich nicht in Rallen aber in Manchen dann hinterher vielleicht auch was von uns übernehmen Und dann auch wirklich wissen warum ja.

00:34:21: also wenn sie alles eins zu eins übernehmen würden, dann würden sie vielleicht gar nicht wissen warum übernehme ich das.

00:34:28: Wenn Sie ausprobieren durften und schauen durften ist das was in meiner Familie üblich ist mir recht oder dass was in der Nachbarsfamilie üblig ist mir lieber möchte ich lieber Schlagzeug oder Gitarre Trompete spielen oder mich lieber in den Leistungssport stürzen.

00:34:49: Oder möchte ich lieber mit Technik auseinandersetzen, was auch immer?

00:34:53: Oder einfach ganz viel Zeit mit meinen Freunden verbringen wenn die das nicht ausprobieren dürfen was für sie als Schwerpunkt im Leben wichtig ist dann werden Sie auch nicht irgendwo hinkommen wo es ihnen gut geht und wo sie vielleicht auch viel von uns übernommen haben und dann wissen warum?

00:35:07: also nur dieses Thema dieses Thema Haltung Manchmal nicht ganz so selbsterklärend, also ich finde das ist ja auch eine neue Idee die da gedacht wird oder entwickelt wurde wie auch immer.

00:35:22: Das kennen wir noch gar nicht so lange diese Art und Weise der Haltung mit auf andere zuzugehen.

00:35:31: Und das ist was, was wir nicht immer gleich sehen verhalten.

00:35:36: Ich verhalte mich anders, das sehe ich dann gleich.

00:35:38: Da hat sich etwas getan.

00:35:39: aber Haltung was sich auch langsam entwickelt, was sich permanent entwickelt.

00:35:45: Also da werden wir ja nie aufhören in dieser Selbstreflektion das wird ja immer Thema bleiben und es ist wirklich schwer sichtbar.

00:35:54: also das möchte ich jetzt noch mal wirklich sagen unten drunter sind meine Bedürfnisse wo sind meine Werte?

00:36:00: auch welche Biografie habe ich eigentlich?

00:36:03: Wo komme ich denn eigentlich her?

00:36:05: Also alles Punkte wo ich in der dauerhaften Selbstreflexion bin Ehrlichen, das wäre mal das Schönste.

00:36:11: Wenn man ehrlich ist und ich würde gerne am Ende noch den Leuten wenn es für dich okay ist was mitgeben wollen.

00:36:20: Ich glaube das hat mir noch gar nicht besprochen und zwar die Unterschiede zur tragischen und so demonischen Haltung auch.

00:36:29: vielleicht magst du das machen.

00:36:30: jetzt habe ich schon wieder so viel gequatscht durch könnt darüber.

00:36:32: ich könnte ja stundenlang sprechen und reden.

00:36:35: Magst du vielleicht zur dämonischen Sicht und tragischen Sicht was erzählen?

00:36:40: Vielleicht machen wir das gemeinsam.

00:36:42: Gerne!

00:36:44: Weil genau, ich glaube wir... Das bisschen kann man auch unterschiedlich sehen und können ein bisschen gemeinsam ausarbeiten.

00:36:50: Ich sehe demonische Haltung ganz oft im Gespräch, im Klientengespräch wenn es darum geht, ich möchte den anderen ändern.

00:37:00: Ja, so Menschen die klagend kommen und sagen der andere ist doch der Böse.

00:37:07: Mein Partner von dem ich mich getrennt habe, der macht Dinge, die nicht gut sind für die Kinder Und ganz unabhängig davon wie sehr das zutrifft bedeutet es ja Der Andere is derjenige, der etwas macht wahrscheinlich sogar noch absichtlich was Nichtgutes Und daraus wird sich nichts verändern, weil ich kann den anderen nicht ändern.

00:37:35: Wenn wir es jetzt noch ein paar in Trennung ist werden die kein so gutes Verhältnis haben das es eine Veränderung gibt.

00:37:41: deswegen und dann haben wir einen Pat.

00:37:44: Dann müssen wir versuchen ins Verständnis und in die Beziehungen zu gehen um hinterher wieder etwas bewegen zu können und tragisch zu sehen.

00:37:55: okay diese Situation ist gerade schwierig.

00:37:58: Wir haben uns verstritten.

00:38:00: Es liegt an uns beiden.

00:38:01: Das ist tragisch, es ist schade und das lässt sich nicht mehr reparieren.

00:38:06: Und leider ist es so... Wir müssen jetzt das Beste draus machen.

00:38:12: Genau, dieses eine ist demonische der macht das doch mit Fleiß oder die?

00:38:16: Mit Absicht und damit bleiben wir in der Opferhaltung.

00:38:20: Kann ja nichts machen.

00:38:21: Oh Gott!

00:38:22: Der andere ist so böse oder die andere ist doof.

00:38:26: Und bei der tragischen Sicht trage ich halt.

00:38:27: deshalb weiß im Leben manchmal Sachen gibt diese tragisch.

00:38:30: Die können wir nicht ändern, ja Es gibt leid es gibt Sachen die wir nicht verändern können.

00:38:36: guckst du Wettach?

00:38:37: Ja also Wetter kann ich mich ändern.

00:38:40: mit den schönsten Hochzeitstag überlegt so wunderbar und dann regnet's ist scheiße.

00:38:46: das erste Teil der tragische Sicht ja ist blöd.

00:38:49: das kacke hat irgendwann anders überlegt.

00:38:51: Und und das ist wichtig, dass und weil es eine Gleichzeitigkeit ist damit müssen wir umgehen.

00:38:57: So oder anderes Beispiel da hast du jetzt gerade gar keinen Bock in die Schule zu gehen ja?

00:39:02: Du bist müde und mein Job ist, dass das funktioniert, dass du gehen kannst und ich werde dich jetzt wecken Und da gehe ich raus aus diesem Opferding von wegen Gott.

00:39:16: Mein jugendlicher Jugendliche macht das mit Absicht und ich habe das so schwer, dass die oder der nicht in die Schule geht.

00:39:22: Sondern ah!

00:39:22: Ich übernehme Verantwortung.

00:39:24: Ich stelle sicher, dass mein Kind in die Schule gehen kann.

00:39:27: Ich wecke.

00:39:28: Ich spüre die

00:39:28: Brotzeit.".

00:39:30: Was auch immer dann passiert, hab' ich nicht in der Hand?

00:39:32: Ob er oder sie geht... So aber das ist ein bisschen diese tragische Sicht.

00:39:37: Ja es ist blöd das.

00:39:39: Das ist jetzt unangenehm das.

00:39:41: Und weil es eine Gleichzeitigkeit ist, das ist unangenehm.

00:39:44: Und mein Job ist dass das funktioniert, dass du gehen kannst in die Schule als Beispiel und da ist das was ihr tun könnt das zu üben In den verschiedensten Situationen zu gucken.

00:39:55: ah okay tragische Sicht Das ist blöd das ist Unangenehmen.

00:39:59: und wir schauen jetzt mal das wird damit umgehen oder wie wir damit umgeben das kann ich offen lassen.

00:40:05: Ich muss ja keine Lösung vorkauen.

00:40:08: Das kann ich dann wieder in der Co-Kreation machen, also gemeinsam mit meinem Gegenüber und hier bin ich wieder nah.

00:40:14: Und übrigens gleichzeitig auch stark, weil ich sage okay wir brauchen hier irgendwie, da ist jetzt ein Programm, wir brauchen ja irgendein Vorgehen!

00:40:22: Und dann bin ich mit den Menschen in Kontakt?

00:40:24: Ja...

00:40:25: Ich hatte noch ein politisches Beispiel, weil immer wieder auf Demonstrationen war wo Polizistinnen als Gegner gesehen wurden, wo ich sagen muss das ist es überhaupt

00:40:35: nicht?!

00:40:35: Ich demonstriere vielleicht wegen irgendeinem Inhalt, aber die mir gegenüberstehen sind in dem Fall nicht meine Gegnerinnen.

00:40:43: Sondern im Zweifelsfall theoretisch diejenigen, die die Aufgabe haben dass das hier so stattfinden kann.

00:40:51: Manchmal ist es auch anders, aber sie stehen für eine Institution der Gesellschaft und nicht für meinen politischen Gegner.

00:41:01: Und das zu sehen und zu sagen, da steht aber auch ein Mensch nicht nur die Institution.

00:41:06: Genauso wie zum Beispiel wir haben gerade einen CSD-Abdentat erlebt.

00:41:10: Da auch zu segen was sind dafür Menschen?

00:41:13: Ja!

00:41:14: Wir stehen den Menschen bei.

00:41:16: Wir nehmen vielleicht den Menschen beiseite der dass alles verursacht hat.

00:41:21: Das ist tragisch, da können wir jetzt gerade nicht viel tun werden sich hoffentlich die Instituationen kümmern.

00:41:25: Das aufzuarbeiten.

00:41:27: Aber wir stehen den menschen beiseiten die jetzt da Leid erlebt haben und sind als Gesellschaft füreinander da.

00:41:38: Und zwar ganz egal, wer du bist!

00:41:40: Ich glaube hier in dieser Folge ist auch nochmal unsere Haltung sehr deutlich geworden wofür wir einstehen was uns wichtig ist und das ist unbedingt wichtig für die nachfolgenden Folgen, die wir aufnehmen werden.

00:41:55: immer wieder Bezug zu heute nehmen zu diesem zu dieser Folge weil wir euch schon ein paar Methoden an die Hand geben wollen, was Behaarlichkeit angeht.

00:42:05: Ankündigungen gerne auch nochmal das Sit-in zu besprechen, weil es kann wirklich sauber nach hinten losgehen wenn wir da nicht sauber arbeiten reflektiert arbeiten deswegen wirklich fundiert.

00:42:21: eben hier ist die Basis Haltung und genau Weiß ich nicht, wer für mich heute sehr dicht.

00:42:30: Wie ist es für dich, Saskia?

00:42:32: Ich glaube, es ist jetzt rund geworden.

00:42:34: Ich würde sagen, das gibt so zwei Aspekte von das eine wirklich zu sehen was kann ich und was kann man nicht.

00:42:42: Wo ist die Basis?

00:42:43: Und dann gibt es noch den Aspekt der Haltung wo ich mir klar sein muss, wer bin ich eigentlich?

00:42:49: Da sind wir unterschiedlich da seid ihr wahrscheinlich ganz anders als wir.

00:42:54: Das ist überhaupt nicht das Thema.

00:42:55: Aber sich darüber klar zu werden, wer bin ich?

00:43:00: Das zu transportieren und gleichzeitig zu wissen aber du bleibst an meiner Hand ganz egal wer du bist.

00:43:06: Ganz egal was du möchtest wie du es ausgestaltest Ich bin für dich da Und auf dieser menschlichen Ebene das zu schaffen um dann im Kontakt vielleicht noch etwas bewirken zu können einen Rahmen zu setzen den wir sitzen wollen oder müssen.

00:43:21: Schön ist das Wort.

00:43:23: Ich kann dir jetzt nichts mehr hinzufügen.

00:43:27: Außer, ihr beobachtet euch vielleicht, guckt mal wo seid ihr unterwegs mit eurer Haltung?

00:43:35: Geht in die Selbstreflektion, in die ehrliche Selbstreflexion?

00:43:39: Wo seid ihr Modell?

00:43:41: Mit welchen Werten genau beschäftigt ihr euch?

00:43:43: Was ist euch wichtig?

00:43:44: Wo kommt Ihr persönlich ins Spiel und wo seid Ihr in Eurer Funktion als ganz... reflektiert.

00:43:53: Genau, damit würde ich eigentlich heute schließen wollen und nur noch darauf hinweisen ihr könnt uns schreiben halloet starkundna.de falls ihr kommentieren wollt, Fragen habt.

00:44:09: Ihr dürft uns bitte gerne bewerten auf allen gängigen Plattformen am besten natürlich positiv.

00:44:17: das wäre mir jetzt ein Wunsch.

00:44:19: okay Genau, weiter empfehlen eh immer.

00:44:26: Und danke fürs Zuhören von meiner Seite.

00:44:29: bis ganz bald!

00:44:30: Ja, von mir auch vielen Dank und wir hören uns hoffentlich nächsten Monat wieder.

00:44:36: Bis dahin, tschüss!

00:44:41: An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an meine beiden Kinder die diese Freude geschnitten haben.

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